Was bringt die Zukunft?
Die Zukunft bringt uns weiterhin einen "Kampf" zwischen Reformern des Systems und Traditionalisten. Dabei ist es ein Irrtum, zu glauben, daß diese Frontlinie nur entlang des politischen links-rechts Schemas verläuft, wie es Heiner Geißler Ende der 80er Jahre mit seiner Lagertheorie für Deutschland postulierte. Vielmehr verläuft die Frontlinie quer zu dieser politischen Einteilung. Man glaubt vielleicht allgemein, daß die Reformer eher auf der "rechten Seite" vertreten sind, wie die FDP, die die CDU teilweise rechts überholt, aber tatsächlich sind weite Teile der Grünen ebenso reformerisch einzuordnen wie auch Teile der Linkspartei, wohingegen nicht unbeträchtliche Teile von CDU/CSU und SPD (und ihrer Wähler) eben keine Vorantreiber der Reform sind.
Das Problem bisher ist, daß die jeweiligen Parteien unterschiedliche Reformteilelemente favorisieren, die weder mit dem alten System besonders gut harmonieren noch alleine Sinn machen, und zu allem Überfluss auch noch der Logik folgen "Profitieren soll unsere Klientel, zahlen aber die der anderen Seite". Daß so etwas nur begrenzt funktioniert und damit nur begrenzt akzeptiert wird, darf nicht wundern.
Um bestimmte Reformelemente sinnvoll auszuwählen, benötigen wir ersteinmal eine Vision, ein Konzept, eine Strategie, wo es für Europa und Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich hingehen soll. Daraus folgen dann teilweise die gesellschaftspolitischen Entscheidungen. Was kann eine solche Vision für eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert sein?
Das Problem bisher ist, daß die jeweiligen Parteien unterschiedliche Reformteilelemente favorisieren, die weder mit dem alten System besonders gut harmonieren noch alleine Sinn machen, und zu allem Überfluss auch noch der Logik folgen "Profitieren soll unsere Klientel, zahlen aber die der anderen Seite". Daß so etwas nur begrenzt funktioniert und damit nur begrenzt akzeptiert wird, darf nicht wundern.
Um bestimmte Reformelemente sinnvoll auszuwählen, benötigen wir ersteinmal eine Vision, ein Konzept, eine Strategie, wo es für Europa und Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich hingehen soll. Daraus folgen dann teilweise die gesellschaftspolitischen Entscheidungen. Was kann eine solche Vision für eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert sein?

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